Fragen über Fragen…

Fragen über Fragen über Fragen? Keine Sorge! Das Wichtigste haben wir hier im Überblick zusammengefasst.

Themenübersicht:

Hier finden Sie die häufigsten Fragen (FAQ) rund ums Thema Geschlechtskrankheiten und deren Testung. Wir erweitern stets die Informationen für Sie und archivieren sorgfältig. Falls Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne. Los geht’s! Memory: Ein Geschlechtskrankheiten Test verschafft schnell Überblick über Ihren gesundheitlichen Zustand.

Welche Arten von Geschlechtskrankheiten gibt es?

Man bezeichnet Geschlechtskrankheiten auch als venerische Krankheiten (nach der Liebesgöttin Venus) und ihre ersten Symptome werden meist im Bereich der Geschlechtsorgane sichtbar. Grundlegend kann man sagen, dass Geschlechtskrankheiten von Bakterien (Syphilis, Gonorrhoe, Chlamydien), Viren (HIV, Hepatitis B, Genitalwarzen, Feigwarzen), Pilzen (vaginalen Pilzinfektionen) oder Einzellern (Trichomoniasis) und Gliederfüßlern (Filzläusen) verursacht werden können. Jede Form von Geschlechtskrankheit nennt man sexuell übertragbare Erkrankung bzw. Infektion (Sexually Transmitted Infections = STI). Randnotiz: Man kann zur selben Zeit mehrere Geschlechtskrankheiten haben.

Unterschiedliche Infektionen:

  • Bakterielle Infektionen; dazu gehören Chlamydien-Infektionen, Scheidenpilz, Syphilis (Lues, harter Schanker), Gonorrhoe (Tripper), Ulcus molle (weicher Schanker), Lymphogranuloma venereum.
  • Virale Infektionen; dazu gehören AIDS/HIV, Hepatitis B, Herpes genitalis (Genitalherpes), Feigwarzen (Condylomata acuminata), Dellwarzen (Molluscum contagiosum).
  • Parasitäre Infektionen; dazu gehören Trichomonaden-Infektion (Trichomoniasis), Filzläuse, Krätze (Skabies).

In Deutschland sind die sexuell übertragbaren Infektionen auf dem Vormarsch. So tauchen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland am häufigsten Chlamydien, Genitalherpes, Genitalwarzen, Gonorrhoe und Syphilis (allesamt behandelbar und heilbar) sowie Hepatitis B und C als auch HIV (allesamt nicht bzw. sehr schwer behandelbar oder heilbar) auf.

Im Rahmen dessen können auch weitere sexuell übertragbare Erkrankungen erscheinen wie Harnwegs- oder Genitalerkrankungen. Daher: Je früher eine Erkrankung entdeckt wird, desto besser sind die Chancen auf Heilung!
Im Verdachtsfall auf eine Geschlechtskrankheit empfehlen wir Ihnen so schnell wie möglich einen umfangreichen Geschlechtskrankheiten Test zu machen.

Bestellen Sie spezielle Geschlechtskrankheiten Test für das Labor

Wie steckt man sich mit einer Geschlechtskrankheit an?

Im Regelfall erfolgt die Übertragung einer Geschlechtskrankheit durch den Austausch von Körperflüssigkeiten während des Geschlechtsverkehrs (Genital- , Oral- und/oder Analverkehr bei hetero- und/oder homosexuell aktiven Menschen). Dabei ist das Ansteckungsrisiko in Abhängigkeit zu den verschiedenen Praktiken zu setzen.

Wie passiert es genau?

Beim Geschlechtsverkehr entstehen oftmals kleinste Schleimhautverletzungen, die den Erregern das Eindringen in das System des Körpers leicht machen. Die größte Ansteckungsgefahr besteht beim Praktizieren von Analsex, gefolgt von vaginalem Verkehr. Oralverkehr birgt das geringste Ansteckungsrisiko. Bei einigen Erregern (z.B. Pilze, Chlamydien) ist eine Schmierinfektion denkbar. In seltenen (aber dennoch manchen) Fällen lassen sich die Infektionen sowohl durch Küssen, Petting, engen Körperkontakt als auch direkten Blutkontakten (Nutzung von kontaminierten Gegenständen, z.B. Spritzen) übertragen.

Ebenso kann eine sexuell übertragbare Infektion von der Mutter zur Zeit der Schwangerschaft, der Geburt oder des Stillens auf das Kind übertragen werden. Die Infektionen können sich insgesamt auch auf andere Extremitäten oder Körperareale ausbreiten, wenn sie nicht rechtzeitig und medikamentös behandelt werden. Außerdem kann man gegen Geschlechtskrankheiten nicht immun werden. Eine Ansteckungsgefahr besteht also immer wieder neu! Ein Geschlechtskrankheiten Test verschafft schnell Überblick über Ihren gesundheitlichen Zustand.

Welche Komplikationen kann es bei Nichtbehandlung von Geschlechtskrankheiten geben?

Ist eine Person infiziert und lässt sich nicht behandeln, kann das schlimme Folgen haben: Wird die jeweilige Erkrankung nicht behandelt, breiten sich bestimmte Erreger über das Blut aus und beschädigen auf Dauer innere Organe, was in einigen Berichten zu schwerwiegenden oder lebensgefährlichen Schäden führen kann:

  • AIDS infolge einer HIV-Infektion
  • Gebärmutterhalskrebs, Mundkrebs, Rachenkrebs und Rektumkarzinom infolge einer HPV-Infektion
  • Kardiovaskuläre Infektionen (Herz- und Blutgefäße betreffend) und Hirninfektionen infolge von Syphilis

Ergo: Findet keine oder verspätete Behandlung statt, kann es zu Komplikationen oder Spätfolgen kommen.
Einige Beispiele hierzu: Behandelt man Chlamydien nicht, kann es bei Frauen langfristig zu Verklebungen in Gebärmutter und Eileitern kommen, wenn eine Infektion fortgeschritten ist, was zu Problemen den Kinderwunsch betreffend, kommen kann. Oder: Syphilis-Erreger beispielsweise können in das zentrale Nervensystem eindringen und Spätfolgen in Form von Lähmungen erzeugen.

Der Erreger der Gonorrhoe kann unbehandelt Entzündungen der Augen, Gelenke und des Herzens, jedoch auch eine dauerhafte Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Im Rahmen einer Schwangerschaft können Erreger der Gonorrhoe das Neugeborene blind machen. Zu ungewollter Sterilität, Schwangerschaftskomplikationen und Infektionen der Neugeborenen können Chlamydien-Infektionen führen. Feigwarzen lösen ein starkes Brennen und Juckreiz an der befallenen Stelle aus. Weiter können Feigwarzen-Erreger Tumore begünstigen, z.B. an der Gebärmutter oder an der Analschleimhaut. Hepatitis B kann zur Gelbsucht und im Extremfall zu einer Leberentzündung oder sogar zu einem Multiorganversagen führen. Sollten Sie daher den Verdacht auf eine sexuell übertragbare Infektion haben, empfehlen wir so schnell wie möglich einen Geschlechtskrankheiten Test zu vollziehen. Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!

Vorteile eines Geschlechtskrankheiten Tests

Wie sieht die ärztliche Behandlung von Geschlechtskrankheiten aus?

Um den Erfolg einer Therapie zu garantieren ist der Zeitpunkt der Diagnose und folglich die Konsequenz mit der die Behandlung durchgeführt wird (auch bei den Partner:innen), essentiell notwendig. Dann sehen die Erfolgschancen am besten aus!

Etappen der Behandlung

  1. Untersuchung und Testung:
    Zunächst wird in einer Praxis oder Klinik eine Untersuchung durchgeführt. Das Fachpersonal untersucht das Blut und/oder es wird ggfs. eine gynäkologischer Abstrich und/oder ggfs. eine Urin- bzw. Stuhlprobe entnommen. Bei der Durchführung eines Selbsttest wird ein Geschlechtskrankheiten Test an die betreffende Person zugestellt, der selbst durchführbar ist und zur Untersuchung an das entsprechende Fachlabor zurückgesendet. Unabhängig wie ein Geschlechtskrankheiten Test erfolgt, kann der positive oder negative Befund der jeweiligen Infektion bzw. Geschlechtskrankheit innerhalb weniger Tage vorgelegt werden.
  2. Ärztliche Behandlung:
    Schließlich wird das genaue Antibiotikum angewiesen und muss auf ärztliches Anraten in der entsprechend richtigen Menge eingenommen werden. Welcher Wirkstoff eingesetzt wird, ist von der entsprechenden Geschlechtskrankheit abhängig.
  3. Antibiotika:
    Sehr viele sexuell übertragbare Infektionen können durch bestimmte Antibiotika behandelt und geheilt werden. Manche Geschlechtskrankheiten (HIV, AIDS oder Genitalherpes), die vor allem virale Erkrankungen sind, können zwar nicht geheilt werden, sind jedoch oft durch eine ärztliche Behandlung, die konsequent und kontinuierlich erfolgt, beherrschbar. Durch entsprechende Medikamente kann die Erkrankung zwar nicht geheilt, aber zumindest kontrolliert werden. Spezielle Virustatika werden z.B. bei HIV-Infektionen kombiniert, um die Erkrankung zu beherrschen. Gegen Hepatitis B gibt es bestimmte Virenmittel, die in besonders schweren Fällen eingesetzt werden können. Jedoch heilt Hepatits B in 90% der Fälle von alleine ab. HPV-Infektionen gibt es in vielen verschiedenen Arten. Einige verursachen Feigwarzen, andere sind maßgeblich an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und Analkrebs beteiligt.

Selbstverständlich sollten Menschen, die eine Geschlechtskrankheit diagnostiziert bekommen haben, vorerst keinen weiteren Geschlechtsverkehr mit ihren Sexualpartner:innen haben, solange die Infektion(en) noch nicht auskuriert oder kontrollierbar gemacht wurde(n).

Die Problematik mit den Arzneimittelresistenzen kommt daher, dass Medikamente entweder oftmals falsch oder missbräuchlich angewendet werden. Daher ist unbedingt anzuraten: Bei Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit, sollte schnellstmöglich ein Geschlechtskrankheiten Test erfolgen! Diagnosen und Prognosen können nur von ärztlichem Fachpersonal erstellt werden.

Was sind Anzeichen für eine Geschlechtskrankheit?

Das hängt vom individuellen System ab: bei manchen bleibt es lange unbemerkt, während bei anderen sehr schnell erste Anzeichen auftreten. Ergo: Oft verhält sich eine Geschlechtskrankheit beschwerdefrei und symptomlos, kann aber schließlich schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Allgemein sind die Anzeichen folgende: Schmerzen, Brennen und/oder Jucken an und/oder in den Geschlechtsorganen sowie beim Wasserlassen. Die Anzeichen ähneln sich in den meisten Fällen bei allen Geschlechtern.
Äußerlich kann ebenso folgendes auftreten: Bläschen, Rötungen, Warzen, Risse, Geschwüre im Genitalbereich und/oder Veränderungen wie Rötungen und/oder Bläschen am oder im Mund nach Oralverkehr.

Was sind die häufigsten Geschlechtskrankheiten?

Es gibt ca. 30 verschiedene Geschlechtskrankheiten. Die häufigsten Geschlechtskrankheiten sind Chlamydien, Scheideninfektionen bzw. Viruserkrankungen Hepatitis B, Genitalherpes, Feigwarzen, Gonorrhoe (Tripper), Syphilis und HIV/AIDS. Trichomonas vaginalis tritt als parasitäre Geschlechtskrankheit am häufigsten auf.
Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) stieg die Anzahl global auf zuletzt 89 Millionen Chlamydien-Neuinfektionen (Platz 1): man rechnet dabei damit, dass sich ca. 1 Millionen Menschen täglich mit eine Geschlechtskrankheit anstecken.

Kann eine Geschlechtskrankheit von alleine entstehen?

Von alleine, also aus dem puren Nichts heraus, kann eine Geschlechtskrankheit nicht entstehen! Was entstehen kann, sind verschiedene Pilzinfektionen wegen eines schwachen Immunsystems. Auch in Folge eines Schwimmbadbesuchs kann eine Infektion entstehen. Grundsätzlich kann man sagen: nichts ist unmöglich, aber die Wahrscheinlichkeit eine sexuell übertragbare Infektion zu bekommen ohne sexuelle Handlungen getätigt zu haben ist sehr sehr gering.

Können Geschlechtskrankheiten von alleine heilen?

Nein! Bei Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit, sollte man dringend ärztlichen Rat aufsuchen. In jedem Fall sollte ein:e Ärzt:in aufgesucht werden, um festzustellen, ob eine Behandlung nötig wäre und wenn ja, wie man vorgeht. Die verschiedenen Varianten der Geschlechtskrankheiten sind medikamentös unbedingt zu behandeln. Sollten Sie also den Verdacht hegen, eine Erkrankung zu haben, bitten wir Sie so schnell wie möglich eine Testung zu vollziehen.

Wann lohnt sich eine Testung?

Bevor ein Test wirklich Sinn macht, muss man eine Inkubationszeit abwarten.
Zur Erklärung: Inkubationszeit ist die Zeit zwischen dem Moment, in dem Sie ungeschützten Sex hatten bis zur Ansteckung mit einer Geschlechtskrankheit. Diese Inkubationszeit ist für die verschiedenen Testungen unterschiedlich lang und von Nöten. Das heißt im Umkehrschluss folgendes: Wird eine Testung VOR dem Erreichen der Inkubationszeit vollzogen, kann es sein, dass man ein negatives Ergebnis erhält, obwohl man infiziert ist.
Die Inkubationszeit von Chlamydien sowie Gonorrhoe (Tripper) beträgt ca. 10 Tage. Eine mögliche Ansteckung ist somit ca. 10 Tage nach Geschlechtsverkehr gut nachweisbar. Die Inkubationszeit von Trichomonas beträgt ca. 4 bis 28 Tage.

Im Klartext: Mit der Inkubationszeit ist ein Zeitfenster gemeint, bei dem eine Infektion zwar schon vorliegt, jedoch noch keine Krankheitssymptome eingetreten sind. Dies liegt daran, dass sich die Erreger noch nicht ausreichend vermehrt haben. Findet ein Geschlechtskrankheiten Test früher statt, kann es sein, dass ein negatives Ergebnis vorliegt, obwohl man aber positiv infiziert ist.

Was ist heilbar? Was ist nicht heilbar?

Chlamydien, Gonorrhö (Tripper), Filzläuse, Krätze, Trichomonaden-Infektionen oder Feigwarzen (nach längerer Behandlung) sind gut behandelbar und auch heilbar. Auch Syphilis ist bei frühzeitiger Erkennung heilbar. Hepatitis B ist zwar nicht heilbar, aber behandelbar. Gegen Hepatitis gibt es auch eine Impfung.

Genitalherpes ist nicht heilbar, aber behandelbar. Besteht über Jahre eine unbemerkte HPV-Infektion, kann sich daraus eine Krebserkrankung (z.B. Gebärmutterhalskrebs) entwickeln. Eine HPV-Impfung gibt es bereits. Herpes ist zwar nicht heilbar, aber durch spezielle Salben und andere virushemmende Mittel kann das Abheilen der Bläschen beschleunigt werden. Die Herpes-Viren bleiben im Körper und können ein Leben lang immer wieder ausbrechen.

Was ist HIV? Was ist AIDS?

Viele Menschen behandeln die Begriffe HIV und AIDS identisch. Durchaus bedingt der eine den anderen Zustand. Aber nun, zur Erklärung der Unterschiede: HIV ist eine Abkürzung und bedeutet “Humanes Immundefizienz-Virus“. Übersetzt: menschliches Abwehrschwäche-Virus. Was heißt das konkret? HIV schädigt das Immunsystem dauerhaft. Ohne Behandlung kann der Körper eindringende Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze oder Viren nicht mehr gut bekämpfen. Im schlimmsten Fall treten dann bestimmte lebensbedrohliche Erkrankungen auf, zum Beispiel schwere Entzündungen in verschiedenen Organen.

Dieser “ausgebrochene” Zustand wird dann AIDS genannt. Auch das ist eine Abkürzung für “Acquired Immune Deficiency Syndrome“. Ergo: Erworbenes Abwehrschwäche-Syndrom.
Das bedeutet, dass HIV ein Zustand ist, in dem man sich unbehandelt nicht mehr auf das eigene Immunsystem verlassen kann. HIV-Medikamente unterdrücken das Virus im Körper und verhindern den Ausbruch von Aids. Menschen mit HIV können dadurch größtenteils Beschwerde frei, gut und lange leben.

Für weitere Informationen und Hilfe empfehlen wir folgende Seiten:
https://www.aidshilfe.de/
https://www.netdoktor.de/krankheiten/aids/hiv-infektion-und-aids/

Was passiert, wenn man eine Geschlechtskrankheit nicht behandelt?

Ist eine Person infiziert und lässt sich nicht behandeln, kann das schlimme Folgen haben: Wird die jeweilige Erkrankung nicht behandelt, breiten sich bestimmte Erreger über das Blut aus und beschädigen auf Dauer innere Organe, was in einigen Berichten zu schwerwiegenden oder lebensgefährlichen Schäden führen kann:

  • AIDS infolge einer HIV-Infektion
  • Gebärmutterhalskrebs, Mundkrebs, Rachenkrebs und Rektumkarzinom infolge einer HPV-Infektion
  • Kardiovaskuläre Infektionen (Herz- und Blutgefäße betreffend) und Hirninfektionen infolge von Syphilis

Ergo: Findet keine oder eine verspätete Behandlung statt, kann es zu Komplikationen oder Spätfolgen kommen. Einige Beispiele hierzu: Bei Frauen kann es langfristig zu Verklebungen in Gebärmutter und Eileitern kommen, wenn eine Infektion fortgeschritten ist, was zu Problemen den Kinderwunsch betreffend, kommen kann. Oder: Syphilis-Erreger beispielsweise können in das zentrale Nervensystem eindringen und Spätfolgen in Form von Lähmungen erzeugen.

Der Erreger der Gonorrhoe kann unbehandelt Entzündungen der Augen, Gelenke und des Herzens, jedoch auch eine dauerhafte Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Im Rahmen einer Schwangerschaft können Erreger der Gonorrhoe das Neugeborene blind machen. Zu ungewollter Sterilität, Schwangerschaftskomplikationen und Infektionen der Neugeborenen können Chlamydien-Infektionen führen.

Feigwarzen lösen ein starkes Brennen und Juckreiz an der befallenen Stelle aus. Weiter können Feigwarzen-Erreger Tumore begünstigen, z.B. an der Gebärmutter oder an der Analschleimhaut. Hepatitis B kann zur Gelbsucht und im Extremfall zu einer Leberentzündung oder sogar zu einem Multiorganversagen führen. Sollten Sie daher den Verdacht auf eine sexuell übertragbare Infektion haben, empfehlen wir so schnell wie möglich ein Geschlechtskrankheiten Test zu vollziehen. Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!

Kann man sich mit Geschlechtskrankheiten mehrmals infizieren?

Um dem Irrglauben entgegen zu wirken, schreiben wir es hier nochmals klar und deutlich: Man kann gegen Geschlechtskrankheiten nicht immun werden! Man kann Geschlechtskrankheiten mehrmals bekommen. Bakterielle Geschlechtskrankheiten können behandelt und geheilt werden. Die meisten viralen Geschlechtskrankheiten sind unheilbar und bleiben ein Leben lang in Ihrem System. Sie können jedoch mit geeigneten Medikamenten und Behandlungen kontrolliert werden. Ein Geschlechtskrankheiten Test verschafft schnell Überblick über Ihren gesundheitlichen Zustand.

Wie geht man mit einem positiven Testergebnis um?

Nachdem ein Geschlechtskrankheiten Test vollzogen wurde und unter Umständen ein positiver Befund vorliegt, kann man eine durchdachte Therapie planen: Als erstes muss ärztlicher Rat aufgesucht werden, hierfür wären Ärzt:innen Ihres Vertrauens (beispielsweise Hausärzt:innen) zu kontaktieren. Bei bakteriellen Geschlechtskrankheiten (z.B. Chlamydien und Gonorrhoe) gibt es eine klare Strategie: ein ärztlich verordnetes Rezept und eine strikte Einhaltung der Medikation führen zur baldigen Genesung.

Bei viralen Geschlechtskrankheiten (z.B. HIV) sollten Sie schnellstmöglich ärztlichen Rat aufsuchen, um zu klären, was die nächsten Schritte sind. Dabei wird geklärt, wie man mit Medikamenten die Erkrankung gut in den Griff bekommt. Findet eine kontinuierliche Behandlung statt wird die Infektion gut beherrschbar gemacht und Sie können immer noch ein langes und sexuelles Leben genießen. Bei Fragen können Sie uns jederzeit benachrichtigen. Schreiben Sie uns einfach über unser Kontaktformular. Wir antworten umgehend.

Sollte man regelmäßig einen Geschlechtskrankheiten Test machen?

Es gilt: Wer oft sexuell aktiv ist, sollte in regelmäßigen Abständen einen Geschlechtskrankheiten Test machen. Eine umfangreiche Testung verschafft einen guten Überblick und gibt schnell Sicherheit über die Gesundheit. Wie häufig nun ein Geschlechtskrankheiten Test vollzogen werden sollte, hängt jedoch davon ab, wie sexuell aktiv Sie sind und ob Sie sich in einer mono- oder polygamen Beziehung befinden. Je nach Risikokategorie sollten Sie sich alle 3-12 Monate testen lassen. Eine jährliche Testung ist das Minimum und ein Geschlechtskrankheiten Test sollte häufiger durchgeführt werden, wenn Sie ungeschützten Sex mit neuen Partnerschaften vollziehen.

Von Anfang bis zum Testergebnis – Wer sieht was?

Unabhängig davon, welches Testkit Sie auf unserer Seite wählen und bestellen: Der umfangreiche Datenschutz steht an erster Stelle.
Die Tests werden immer in neutralen und diskreten Verpackungen verschickt, sodass keine Anzeichen auf den Inhalt deuten könnten. Kein Logo, kein Name. Dadurch können Sie völlig stressfrei Ihre Proben Zuhause entnehmen. Bzgl. der Rücksendung der Probe (der zumeist kostenfrei bleibt) ist sowohl Anonymität als auch Diskretion zugesichert. Lediglich Sie als Nutzer:in haben Zugang zu den Daten und den Testergebnissen. Ihre Informationen werden nicht an nicht autorisierte Dritte weitergeben. Alle Proben werden nach der Analyse gründlich und ohne Rückverfolgung entsorgt. Ein Geschlechtskrankheiten Test verschafft schnell Überblick über Ihren gesundheitlichen Zustand.

Wie verwendet man einen (Labor-) Geschlechtskrankheiten Test?

Nachdem Sie Ihren passenden Selbsttest bestellt haben, wollen wir Ihnen kurz erklären wie ein Geschlechtskrankheiten Test, der ins Labor geschickt werden soll zu verwenden ist. Bedenken Sie bitte, dass Sie auch stets die Angaben im Beipackzettel zu beachten haben. Wir wollen Sie hier zusätzlich informieren und Ihnen helfen, falls es Unklarheiten gibt.

Desinfektion: Waschen Sie sich Ihre Hände gründlich mit Seife und warmem Wasser ca. 1-2 Minuten.
Testung: Je nach Test entnehmen Sie sich selbst eine Urinprobe, Trockenblutprobe oder einen Vaginalabstrich. (Beschreibung des mit gesendeten Beipackzettels beachten!)
Rücksendung: Nachdem Sie die Proben entnommen haben, packen Sie die Testung, je nach Angabe im Beipackzettel, in einen Schutzbeutel, um die Proben zur Analyse ans Labor zu schicken.
Analyse & Befund: Ihre eingesendeten Proben werden zeitnah ausgewertet und sobald das Ergebnis vorliegt, werden Sie über den Befund online benachrichtigt.

Vorteile eines Selbsttests

Ihr/Euer Team von
geschlechtskrankheitentest.de

Scroll to Top